Immobilienfinanzierung
Beratung
und Vermittlung

Fachlexikon


Wir haben für Sie hier Begriffe zusammengestellt, die Ihnen möglicherweise im Zusammenhang mit einer Immobilienfinanzierung begegnen werden.

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Basel II


Basel II bezeichnet eine Reihe von Vorschriften, die vom "Basler Ausschuss für Bankenaufsicht" in den letzten Jahren vorgeschlagen wurden. Diese Vorschriften müssen gemäß einer EU-Richtlinie ab dem 1. Januar 2007 in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union angewendet werden. Sie wurden aber in der täglichen Praxis schon länger beachtet. Das Ziel dieser Vorschriften ist die Sicherung einer angemessenen Eigenkapitalausstattung von Banken sowie die Schaffung einheitlicher Wettbewerbsbedingungen, sowohl für die Kreditvergabe als auch für den Kredithandel.



Bearbeitungsgebühr


Festgelegter Prozentsatz von der Kreditsumme, die vor der Auszahlung als Bearbeitungsgebühr abgezogen wird.



Befristung der Kreditzusage


Eine Kreditzusage eines Kreditinstituts gilt nur für einen begrenzten Zeitraum. Verstreicht dieser, ohne dass es zur Unterzeichnung der notwendigen Verträge kommt, muß möglicherweise neu verhandelt werden.



Beleihungsgrenze


Die Beleihungsgrenze bezeichnet die Höhe des zur Finanzierung einer Immobilie benötigten Fremdkapitals als Ergänzung zum verfügbaren Eigenkapital. Je niedriger die Beleihungsgrenze, desto niedriger ist der Zins.



Bereitstellungsgebühr


Gebühr für die Bereitstellung des bewilligten Kapitals, welches zur Finanzierung benötigt wird, aber noch nicht ausgezahlt wurde. Diese Gebühr wird erhoben, weil das Kapital von der Bank nicht anderweitig eingesetzt werden kann.



Blankodarlehen/Blankokredit


Ein Blankokredit ist ein Kredit, der nur aufgrund der Bonität des Kreditnehmers ohne weitere Sicherheiten vergeben wird. Eine Vielzahl von Kreditvergaben beruht nur auf der Bonitätsprüfung, daher sind die meisten Ratenkredite Blankokredite ohne Sicherheiten.



Bonität


Mit der Bonität wird die Kreditwürdigkeit eines Schuldners bezeichnet. Von der Bonität kann die Höhe der Kreditzinsen und auch der Entscheid, ob überhaupt ein Kredit vergeben wird, abhängen. Banken ziehen zur Prüfung der Kreditwürdigkeit die Eigenauskunft von Kreditnehmern sowie die Datenbestände von Wirtschaftsauskunfteien, wie etwa der SCHUFA, heran. Damit fließen Einkommen und Vermögen ebenso in die Einschätzung der Bonität mit ein wie das frühere Zahlungsverhalten und etwaige Negativeinträge.



Bonitätsabhängiger Zinssatz


Bei vielen Krediten wird der Darlehenszins unter anderem in Abhängigkeit von der persönlichen Bonität des Kreditnehmers bemessen. Je besser die Bonität ausfällt, desto günstiger sind die Konditionen.



Bonitätsprüfung


Damit ist die Prüfung der Zahlungsfähigkeit des Kunden gemeint. Sie wird in der Regel vor jedem Vertragsabschluß durchgeführt.



Bruttokreditbetrag / Bruttodarlehensbetrag


Der Bruttokreditbetrag ist der im Darlehensvertrag vereinbarte Betrag. Er ist die Grundlage für die Berechnung der Zinsen. Es sind alle anfallenden Kosten und Gebühren enthalten, also z.B. die Bearbeitungsgebühren, die Zinsen, weitere Nebenkosten und eventuell eine Restschuldversicherung.



Bürgschaft


Es gibt zwei Arten von Bürgschaften. Zum einen die von Privatpersonen, die für die Erfüllung der Verpflichtungen des Darlehensnehmers einstehen. Dabei muss die Zahlungsunfähigkeit des Hauptschuldners nicht bewiesen werden. Durch diesen Vertrag hat die Bank den Anspruch, auch vom Bürgen die Tilgung des Kredites zu verlangen. Zum anderen gibt es die MaBV-Bürgschaften (siehe auch unter MaBV-Bürgschaften). Hierbei springt die Bank bei noch nicht fertiggestellten Immobilien ein. Diese Bürgschaft bietet für beide Vertragspartner Sicherheit, falls das Objekt nicht fertiggestellt werden kann.



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