Immobilienfinanzierung
Beratung
und Vermittlung

Fachlexikon


Wir haben für Sie hier Begriffe zusammengestellt, die Ihnen möglicherweise im Zusammenhang mit einer Immobilienfinanzierung begegnen werden.

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Effektiver Jahreszins


Der Effektive Jahreszins ist nur eine Vergleichszahl, gezahlt wird der Nominalzins. Neben den Zinsen für den überlassenen Kredit (Nominalzinssatz) werden auch die Bearbeitungskosten sowie andere Faktoren beim Effektiven Jahreszins berücksichtigt. Hierunter fallen Preisbestandteile, die für den Kunden nicht offensichtlich erkennbar sind, wie z. B. Zinseszinseffekte aufgrund unterjähriger Zinsberechnungen und nicht zeitgleiche Tilgungsverrechnungen. Aufgrund der Preisangabenverordnung müssen Banken bei einer Kreditberechnung dem privaten Verbraucher neben dem nominalen Zins immer auch den effektiven Jahreszins angeben. Er ist - wenn keine weiteren Kosten anfallen - etwa 0,1 bis 0,15 Prozentpunkte höher als der Nominalzins, da eine andere Berechnungsformel zugrunde liegt.



Eigenkapital


Zum Eigenkapital zählen verfügbare Geldmittel und Anlagen, also z.B. auch Aktien, Fondsanteile und Festgelder. Bei längerfristig gebundenen Bausparguthaben sollte eine Abwägung über die Einbeziehung dieser Werte in das Eigenkapital erfolgen. Auch müssen bei der Ermittlung des Eigenkapitals bestehende Verbindlichkeiten wie z.B. ein Autokredit abgezogen werden. Je höher der Anteil des Eigenkapitals an der Finanzierung ist, desto niedriger ist der Zins.



Endfälliges Darlehen


Hierbei wird der gesamte Darlehensbetrag bei Endfälligkeit in einer Summe ausgeglichen. Die Zinsleistungen bleiben während der gesamten Laufzeit konstant. Zur Tilgung werden dann zum Beispiel fällige Lebensversicherungen oder Bausparverträge genutzt.



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